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Für Lehrkräfte

Kostenlose Rätsel für Ihre Klasse

In jeder Wabe versteckt sich eine Zahl, die aus zwei anderen entsteht. Wir Bienen fliegen Blüte für Blüte ab, und Ihre Klasse probiert Paar für Paar, bis die Rechnung stimmt.

Ein kostenloses Rätselpaket zum Ausdrucken: 24 Wabenrätsel von Beequation mit Lösungsblatt, gedacht für den Mathematikunterricht in der Grundschule. Sie dürfen es für Unterricht und Zuhause frei kopieren: als Stundeneinstieg, für Wochenplan und Freiarbeit, als Reserve für Vertretungsstunden oder für Eltern, die nach Übungsmaterial fragen.

Rätselpaket herunterladen (PDF)

Erste Seite des Rätselpakets von Beequation Kids: zwölf bunte Wabenrätsel mit der Biene Indie und Platz zum Aufschreiben der Rechnung

Was im Paket steckt

Blatt 1: Plus bis 20. Zwölf Waben aus je fünf Zellen. In jeder Wabe ist genau eine Zahl die Summe von zwei anderen. Die Kinder kreisen sie ein und schreiben die Rechnung in die Zeile darunter, zum Beispiel 6 + 1 = 7.

Blatt 2: Einmaleins. Noch einmal zwölf Waben, diesmal mit Aufgaben aus der Zweier- bis Sechserreihe. Jetzt ist genau eine Zahl das Produkt von zwei anderen, zum Beispiel 4 · 6 = 24.

Lösungsblatt. Hier steht zu jeder Wabe die passende Rechnung, dazu drei kurze Ideen für den Unterricht.

Oben auf beiden Rätselblättern stehen Zeilen für Name, Datum und Zeit; die Zeitzeile ist für Durchgänge auf Zeit gedacht. So funktionieren die Waben:

73125114924615 7 + 5 = 124 · 6 = 24
Die gesuchte Zahl ist hier farbig hervorgehoben. Auf den Blättern kann sie in jeder der fünf Zellen stehen.

Gut zu wissen: Das Paket gibt es bisher nur auf Englisch. Auf den Rätselblättern betrifft das nur wenige Wörter: den Arbeitsauftrag oben, die Überschriften („Sums to 20“, „Times tables“) und die Wörter Name, Date und Time über den Zeilen. Auf dem Lösungsblatt („Answer key“) stehen außerdem die drei Unterrichtsideen auf Englisch; Sie finden sie weiter unten auf Deutsch. Die Rätsel selbst bestehen nur aus Zahlen und funktionieren in jeder Klasse. Lesen Sie beim Austeilen den Auftrag auf Deutsch vor: „In jeder Wabe ist eine Zahl die Summe von zwei anderen. Kreise sie ein und schreibe die Rechnung auf.“ Auf Blatt 2 heißt es „das Produkt“ statt „die Summe“. Dort und auf dem Lösungsblatt steht außerdem das im Englischen übliche Malzeichen ×. Sagen Sie den Kindern, dass es dasselbe bedeutet wie der Malpunkt, und lassen Sie sie die Rechnung ruhig wie gewohnt mit · aufschreiben.

Wo das Paket in den Lehrplan passt

Beide Blätter üben die Grundaufgaben des Kopfrechnens. Die Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz erwarten, dass Kinder am Ende der 4. Klasse Zahlzerlegungen, Einspluseins und Einmaleins „gedächtnismäßig“ beherrschen, also auswendig, ohne zu zählen. Wann welche Aufgaben drankommen, hängt etwas von Bundesland und Schulbuch ab; die folgenden Hinweise beschreiben, was in den meisten Klassen üblich ist.

Blatt 1 übt das Einspluseins, also die Plusaufgaben bis 20: verliebte Zahlen (8 + 2, 7 + 3), Zerlegungen der 20 (17 + 3, 6 + 14) und mit 5 + 6 auch eine Aufgabe mit Zehnerübergang, die Nachbaraufgabe von 5 + 5. Es passt in die 1. Klasse, sobald der Zahlenraum bis 20 sicher erarbeitet ist, und in die 2. Klasse zum Wachhalten. In der 3. Klasse eignet es sich für Kinder, die bei den Grundaufgaben noch zählen. Statt wahllos Paare zu addieren, können die Kinder auch ergänzen: „Ist es die 12? Ich habe eine 7, bis 12 fehlen 5. Steht eine 5 in der Wabe?“ Das ist die Platzhalteraufgabe 7 + ☐ = 12, die schon in der 1. Klasse geübt wird.

Blatt 2 übt die Einmaleinsreihen von 2 bis 6. Die meisten Klassen beginnen in der 2. Klasse mit den Kernaufgaben (mal 1, mal 2, mal 5, mal 10 und Quadrataufgaben wie 6 · 6) und erarbeiten dann Reihe für Reihe das kleine Einmaleins bis 10 · 10; sitzen soll es je nach Bundesland am Ende der 2. oder im Lauf der 3. Klasse. Das Blatt passt deshalb in die 2. Klasse, sobald die Reihen bis zur Sechserreihe erarbeitet sind, in die 3. Klasse zum Festigen und in die 4. Klasse als kurze Wiederholung vor der schriftlichen Multiplikation und, in den meisten Bundesländern, der schriftlichen Division. Beide setzen ein sicheres Einmaleins voraus. Eine landesweite Einmaleins-Prüfung gibt es nicht. Wenn Ihre Klasse einen Einmaleins-Führerschein macht, ist das Blatt aber eine gute Vorbereitung. Für die Siebener-, Achter- und Neunerreihe finden Sie Ideen in unserem Ratgeber Einmaleins üben.

Weil die Kinder Paare ausprobieren und verwerfen müssen, üben die Rätsel mehr als das bloße Abrufen von Ergebnissen. Sie fördern auch prozessbezogene Kompetenzen: Probleme lösen, wenn ein Kind systematisch vorgeht, und argumentieren, wenn es erklärt, warum eine Zahl nicht passen kann. Ob ihre Lösung stimmt, können die Kinder selbst prüfen: Die Rechnung muss aufgehen, und alle drei Zahlen müssen in der Wabe stehen. Übungen für zu Hause, die Sie auch an Eltern weitergeben können, finden Sie auf unseren Seiten zu den Zahlzerlegungen bis 20 und zum Kopfrechnen.

Indies Tipp

Die wertvollste Frage ist nicht „Welche Zahl ist es?“, sondern „Woher weißt du das?“ Lassen Sie sich ein Paar nennen, das ein Kind ausprobiert und wieder verworfen hat. In der ersten Wabe von Blatt 1 (7, 2, 6, 17 und 1) stürzen sich Kinder gern auf die 17, weil sie die größte Zahl ist. Aus den übrigen Zahlen lässt sich aber höchstens 7 + 6 = 13 bilden, die 17 kann also gar nicht die Summe sein. Richtig ist die 7, denn 6 + 1 = 7. Auf Blatt 2 gibt es eine ähnliche Falle: In Wabe 6 (15, 31, 3, 25 und 5) wäre 25 = 5 · 5, aber die 5 steht nur einmal da. Die Lösung ist 15, denn 3 · 5 = 15. In Wabe 12 dagegen stehen zwei Sechsen, dort ist 6 · 6 = 36 richtig.

Ideen für den Unterricht

Zwei-Minuten-Einstieg. Zeigen Sie zu Beginn der Stunde eine Wabe an der Tafel oder per Beamer. Wer die Lösung gefunden hat, ruft nicht hinein, sondern schreibt die Rechnung auf einen Zettel oder ein kleines Whiteboard; auf ein Zeichen zeigen alle gleichzeitig. Danach erzählen einzelne Kinder, wie sie vorgegangen sind und welche Paare sie ausgeschlossen haben. Weitere Ideen dieser Art finden Sie in unseren 25 Einstiegen für die Mathestunde.

Wochenplan und Freiarbeit. Ein Blatt passt gut als Pflicht- oder Wahlaufgabe in den Wochenplan, zum Beispiel drei Waben pro Tag. Legen Sie das Lösungsblatt an eine Kontrollstation: Dann prüfen die Kinder selbst, und Sie haben Zeit für die, die Hilfe brauchen.

Auf Zeit, gegen sich selbst. Am Montag lösen alle ein Blatt und tragen ihre Zeit oben ein. In der nächsten Woche gibt es dasselbe Blatt noch einmal, und jedes Kind versucht, die eigene Zeit zu unterbieten, nicht die des Sitznachbarn. Wer unter Zeitdruck blockiert, zählt stattdessen, wie viele Waben in fünf Minuten geschafft sind, und versucht beim nächsten Mal eine mehr.

Partnerarbeit. Ein Kind findet die Zahl, das andere prüft sie, indem es die Rechnung aufschreibt; bei der nächsten Wabe wird getauscht. Zu erklären, warum ein Paar nicht passt, ist genauso wertvoll wie die Lösung.

Vertretungsstunde. Das Paket braucht kaum Erklärung: ein Satz zum Auftrag, ein Beispiel an der Tafel, und die Klasse kann loslegen. Ein paar Kopien in der Vertretungsmappe helfen Kolleginnen und Kollegen, die Ihre Klasse kurzfristig übernehmen.

Jahrgangsgemischte Klassen. In der Schuleingangsphase bekommen die Erstklässler Blatt 1 und die Zweitklässler Blatt 2, sobald sie die Reihen bis zur Sechserreihe kennen. Der Auftrag ist fast derselbe, und im Abschlusskreis können alle über ihre Strategien sprechen: „Ich habe mit den großen Zahlen angefangen.“ – „Ich habe zuerst geschaut, welche Paare gar nicht gehen.“

Förderstunde und Kleingruppe. Eine Wabe nach der anderen, mit Wendeplättchen und Zwanzigerfeld zum Nachprüfen. Das Kind schlägt ein Paar vor, und Sie fragen: „Wie viel ist das zusammen? Steht diese Zahl in der Wabe?“

Eigene Waben erfinden. Jedes Kind baut eine Wabe aus fünf Zahlen für ein Partnerkind, mit genau einer Zahl, die die Summe (oder das Produkt) von zwei anderen ist. Zu prüfen, dass kein anderes Paar passt, ist eine schöne Sternchenaufgabe für Kinder, die früher fertig sind: Bei fünf Zahlen gibt es zehn Paare, und alle müssen getestet werden. Mehr zu solchen Aufgaben lesen Sie in unserem Beitrag zur Differenzierung im Mathematikunterricht.

Indies KnobelaufgabeIndie hat für die Klasse zwei Waben gebaut. In der Plus-Wabe stehen 8, 4, 13, 5 und 16, in der Mal-Wabe 3, 4, 7, 12 und 20. Welche Zahl kreist du in jeder Wabe ein? Lösung zeigen

In der Plus-Wabe ist es die 13, denn 8 + 5 = 13. Die 16, die größte Zahl, ist eine Falle: Dafür bräuchte man 8 + 8, 4 + 12, 5 + 11 oder 13 + 3, aber die 8 steht nur einmal da, und 12, 11 und 3 fehlen. Die übrigen Paare ergeben 8 + 4 = 12, 4 + 5 = 9 oder Zahlen über 16, und keine davon steht in der Wabe. In der Mal-Wabe ist es die 12, denn 3 · 4 = 12. Die 20 ist verlockend, aber 20 = 4 · 5 = 2 · 10, und weder 5 noch 2 noch 10 stehen in der Wabe. Alle übrigen Produkte, etwa 3 · 7 = 21 oder 4 · 7 = 28, sind größer als 20 und stehen nicht in der Wabe.

Im Unterricht spielen

Wabenrätsel dieser Art gibt es auch im kostenlosen Spiel im Browser. Es läuft auf Schulcomputern und Tablets, ohne Anmeldung und ohne Datenerfassung. Beequation Kids kommt bald für iPhone, iPad und Android, mit sechs Welten von der Plus-Wiese bis zur Großen Wabe, mit Tipps von der Biene Indie und ohne Zeitdruck.

Sie haben Ideen oder wünschen sich weitere Blätter? Schreiben Sie uns über unsere Support-Seite.

Üben mit Indie

Beequation Kids macht aus Rechenaufgaben Wabenrätsel. Kommt Ihr Kind nicht weiter, gibt die Biene Indie einen Tipp. Ohne Werbung und ohne Datenerfassung.

Mehr für Lehrkräfte

Kostenlose, praxisnahe Ideen für den Mathematikunterricht finden Sie in unserem Material für Lehrkräfte: